Uraufführung: »SAN PAOLO – Das Martyrium von Pasolini« von David Stöhr und Dirk Brauner
About
Original in GermanRegie: David Stöhr Dramaturgie: Dirk Brauner Mit Javeh Asefdjah, Jared McNeill, Jules* Elting, Tiziano Portas Stimme: Angela Winkler Bühnenbild / Kostümdesign: Marie-Luce Theis Video: Sébastien Dupouey Musik / Sounddesign: Lasse Winkler Choreografie: Evelin Facchini Regieassistenz: Jay Mayhew, Alberto Afferni – Sprachen auf der Bühne: Deutsch, Englisch, Farsi, Französisch, Italienisch – ^Mit Übertiteln in Deutsch und Englisch^ Was wäre, wenn ein Faschist plötzlich zum Antifaschisten würde? Würden wir ihm glauben? Der italienische Schriftsteller und Regisseur Pier Paolo Pasolini (1922-1975) glaubte, dass der Heilige Paulus heute hier unter uns ist und dass seine Bekehrung – vom Verfolger des Glaubens zum Verkünder des Glaubens - noch immer stattfindet. Er arbeitete an einem Drehbuch, in dem die Apostelgeschichte in der Nazizeit beginnt und sich bis in seine eigene Zeit im Europa der Nachkriegszeit erstreckt. Allerdings gelang es ihm nie, sein Drehbuch fertigzustellen. Er wurde unter bis heute ungeklärten Umständen ermordet. Aber können wir ernsthaft glauben, dass er nicht von Faschisten ermordet wurde? Und was wäre, wenn Pasolinis Mörder heute wieder an die Macht kämen? Das Ensemble – unter der Leitung von Regisseur David Stöhr und Dramaturg Dirk Brauner – untersucht in einer Mischung aus Theater, Tanz, Video und Klangkunst, wie eine paulinische Bekehrung heute angesichts eines wiederauflebenden Faschismus aussehen könnte. – – – ^SAN PAOLO ist eine Produktion von Dirk Brauner & David Stöhr, gefördert vom Hauptstadtkulturfonds, in Koproduktion mit Theater unterm Dach, in Zusammenarbeit mit PSD Collective/Uferstudios GmbH, mit freundlicher Unterstützung von Silvia Kohlberger & Stefan Detzel.^ – – – ^Hinweis zur Barrierefreiheit: Das Heizhaus (https://www.uferstudios.com/de/spaces/studios/cb7aad5f-79ea-49ff-9035-3e34b114d4b7/) ist über zwei Rampen zugänglich. Die erste Rampe ist 6,60 m lang und verfügt über eine Steigung von 5,2 %, die zweite Rampe ist 6,80 m lang mit 6 %igem Neigungswinkel.^ – – – Eintritt frei

