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Vortrag und Lesung: Literarische Heimat Charlottenburg-Wilmersdorf: Dina Nelken (1900–1989)

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Original in German

Zahlreiche Autor:innen die das kulturelle Leben ihrer Zeit mitgeprägt haben, haben Jahre ihres Lebens in den Berliner Stadtteilen Wilmersdorf und Charlottenburg verbracht. In Zusammenarbeit mit dem Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung und dem Studiengang Schauspiel der Universiät der Künste Berlin stellt die Heinrich-Schulz-Bibliothek einige von ihnen vor. Geboren in Charlottenburg, bewegte sich Dinah Nelken (1900–1989) in den literarischen und journalistischen Milieus der Weimarer Republik. Sie schrieb Romane, Drehbücher und Feuilletons und lebte zeitweise in der Künstlerkolonie Berlin-Wilmersdorf. Nach Flucht- und Exiljahren in Wien, Jugoslawien und Italien kehrte sie 1950 nach Berlin zurück. Heute ist sie weithin vergessen. Ihre Werke verbinden Großstadtleben, Exilerfahrung, politische Verwerfungen und persönliche Selbstbehauptung. Gerade Berlin blieb dabei ein zentraler Bezugspunkt ihres Schreibens – als Herkunftsort, Erinnerungsraum und literarische Heimat. Wir laden ein zu einer faszinierenden Wiederentdeckung. Vortrag: Nina Weller (Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung) Julie Thiele und Roman Vetrov von der Universität der Künste Berlin lesen Texte der Schriftstellerin. im Gruppenraum der Heinrich-Schulz-Bibliothek kostenfrei und ohne Anmeldung Die Reihe wird fortgesetzt mit folgendem Termin: 28.01.2027, 18 Uhr: Erich Maria Remarque (1898–1970) Claude Haas (Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung): Im Herzen kein Berliner - Erich Maria Remarque und die Figur des Unbekannten Soldaten Karl-Ishan Barta und Kilian Struck Vetrov von der Universität der Künste Berlin lesen Texte des Schriftstellers. Weitere Informationen: https://www.berlin.de/land/kalender/index.php?detail=296387&ls=0&c=4&v_

Data: kulturdaten.berlin, CC BY 3.0 DE

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