
Veranstaltungen im Rahmen der Spandauer Aktionswochen Inklusion auf der Zitadelle
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Original in GermanDo. 5.11. um 11 Uhr & 13 Uhr – „Sinnes-Wandel Museum“ – eine dialogische Tastführung auch für sehende Interessierte Die Dauerausstellung „Enthüllt. Berlin und seine Denkmäler“ lädt zu einer besonderen Führung ein. Erkunden Sie Originaldenkmäler und Tastmodelle hautnah und erleben Sie eindrucksvolle Klangräume. Ein Angebot zur Sensibilisierung im Umgang mit blinden und sehbehinderten Menschen. Im Austausch mit dem blinden Guide sowie durch Selbsterfahrung sollen Vorurteile und Berührungsängste abgebaut werden. / kostenfrei / *mit Anmeldung bis 3.11.: *christina.buech@zitadelle-berlin.de oder 030-354 944 445 > Treffpunkt im Torhaus / Proviantmagazin . Do. 19.11. um 18 Uhr – Ausstellungseröffnung: „Besetzt. Häuserkampf und Waldprotest in Spandau“ im Gotischen Saal - mit Übersetzung in Deutsche Gebärdensprache Nicht nur in Kreuzberg – auch im beschaulichen Spandau formierte sich in den 1970er und 1980er Jahren eine lebendige Protest{ST}bewegung. Bürger:innen, Jugendliche und Aktivist:innen wehrten sich gegen Umweltzerstörung, umstrittene Großprojekte und eine Stadtplanung, bei der die Interessen der Menschen oft zu kurz kamen. Die Ausstellung erzählt vom erfolgreichen Widerstand gegen die Abholzung des Spandauer Forstes für ein geplantes Großkraftwerk, von der Besetzung der Gatower Heide und den Hausbesetzungen von 1981. Bewegende Videointerviews mit Zeitzeug:innen, mitreißende Protestlieder und anschauliche Tastmodelle machen den unbändigen Protestgeist dieser Jahre erlebbar. / kostenfrei > später im Zeughaus OG . Do. 26.11. um 15 Uhr – Tastführung: „Besetzt für alle!“ – Tast- und Hörführung mit einer Kuratorin Tauchen Sie ein in die bewegte Zeit des Protests in Spandau. In den 1970er und 1980er Jahren begehrten Bürger:innen und Jugendliche mit Haus- und Waldbesetzungen gegen Umweltzerstörung und politische Fehlplanungen auf. Die Führung nimmt sie mit zu den Schauplätzen des Widerstands: Die erfolgreiche Verhinderung der Abholzung des Spandauer Forstes für ein geplantes Großkraftwerk, die Besetzung der Gatower Heide und die Hausbesetzungen von 1981. Erleben Sie die rebellische Seite Spandaus anhand von Tastmodellen, bewegenden Videointerviews mit Zeitzeug:innen und Protestsongs. / kostenfrei / *mit Anmeldung bis 24.11.: *christina.buech@zitadelle-berlin.de oder 030-354 944 445 > Treffpunkt im Torhaus / Zeughaus OG . Do. 3.12. um 15 Uhr – Tastführung: „Archäologisches Fenster – Burg Spandau“ Kommen Sie mit auf eine spannende Zeitreise. Erkunden Sie die Geschichte der Burg Spandau von der slawischen Zeit über das Hochmittelalter bis in die frühe Neuzeit anhand von Tastmodellen, Repliken und originalen Zeugnissen, wie den jüdischen Grabsteinen aus dem Mittelalter Hochmittelalter bis in die frühe Neuzeit. / kostenfrei / *mit Anmeldung bis 1.12.: *christina.buech@zitadelle-berlin.de oder 030-354 944 445 > Treffpunkt im Torhaus / Proviantmagazin . Do. 3.12. um 18 Uhr – Ausstellungseröffnung: „Zum Wohl?“ Der Spandauer Marineverein 1890 e.V. und der Kolonialismus im Gotischen Saal - mit Übersetzung in Deutsche Gebärdensprache Beim Wort Kolonialismus denken nicht viele an Spandau. Doch auch in der preußischen Militärstadt gehörten die deutschen Überseegebiete zu Beginn des 20. Jahrhunderts zum Alltag: Einige Spandauer Bürger dienten während ihrer Militärlaufbahn in den deutschen Kolonien. Vor allem ehemalige Angehörige der Kaiserlichen Marine wollten auch nach Ende ihrer Dienstzeit miteinander in Kontakt bleiben. So gründete sich 1890 der Spandauer Marineverein. Dessen Nachlass bietet uns heute einen Einblick in die Selbstverständlichkeit, mit der Kolonien als Teil persönlicher Lebenserfahrungen zum Alltag der Spandauerinnen und Spandauer zwischen Vereinstätigkeit und Kommunalpolitik gehörten. Wir laden Sie ein, über ein bisher wenig beachtetes Kapitel der Spandauer Stadtgeschichte in Austausch zu treten. Anhand von zahlreichen Exponaten, historischen Fotografien und Originaldokumenten erzählt die neue Ausstellung, wie Kolonialismus in de


